Wer das Ziel kennt, kann entscheiden, wer entscheidet, findet Ruhe, wer Ruhe findet, ist sicher, wer sicher ist, kann überlegen, wer überlegt, kann verbessern.
Mit diesen Worten von Konfuzius blicken wir zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2011 und hoffen, dass wir mit unseren Entscheidungen im Gemeinderat zum Wohle von Schlierbach beigetragen haben.
Im Rückblick auf das Jahr 2011 sind uns folgende Gedanken und Erkenntnisse
wichtig:
- unsere Kläranlage ist in die Jahre gekommen und wird uns in den nächsten Jahren sicherlich finanziell stärker fordern, als wir uns das wünschen. Hier sprechen wir unserem Klärwärter, Herrn Becker, unser ausdrückliches Lob für viele arbeitsintensive Stunden des „tüfteln“ und „werkeln“ aus.
- im Einmündungsbereich der Auchtertstraße in die B297 kann leider kein Kreisel nach unserem Wunsch realisiert werden, sondern es wird nach Bestimmungen der Behörden eine Ampelanlage realisiert.
- wir haben die gesplittete Abwassergebühr als eine der ersten Gemeinden im Landkreis eingeführt. Hier gilt unser Dank besonders unserem Kämmerer, Herrn Maier, der nicht immer leichte Gespräche mit der betroffenen Einwohnerschaft und dem Gemeinderat führen durfte.
- die Vergabesummen für das Kinder- und Bildungshaus lagen in vielen Gewerken zu unserem ausdrücklichen Bedauern leider weit über den Kostenberechnungen. Die ursprüngliche Kostenberechnung von ca. 2,2 Mio. Euro wird nicht zu halten sein.
- im Rahmen der Ortskernsanierung konnten die Gebäude der Hauptstraße 5, 5/1 und 9 erworben und zwischenzeitlich abgerissen werden. Zur Zeit wird ein Nutzungskonzept für dieses Grundstück aufgestellt.
- Anregungen des Arbeitskreis „Umwelt und Verkehr“ konnten zum Teil in der Auchtertstraße umgesetzt werden. Ein Dank geht hier ausdrücklich an Frau Kräch mit der Hoffnung auf die weitere Umsetzung von vielen guten Vorschlägen der Arbeitskreise.
- Wasserverluste konnten nach Einbau von Messeinrichtungen in unser Leitungsnetz reduziert werden, wir hoffen für die kommenden Jahre mit einer Halbierung – und damit weitaus geringeren Verlusten als in den Jahren 2009 (20,3 %) und 2010 (18,02%).
- mit dem Konzept der Energieeinsparung ist die Gemeinde auf dem richtigen Weg, im Gegensatz vom Jahr 2008 zum Jahr 2010 wurden 40 % weniger Energie verbraucht. Die EnBW wird ein Sanierungskonzept für alte Beleuchtungskörper entwickeln, so dass weitere Einsparungen möglich sind.
- mit dem Kauf eines Kleinschleppers für den Bauhof und der rechtzeitigen Inbetriebnahmen vor dem Winter wurde der Fahrzeugbestand optimiert.
- Anfragen unserer Fraktion an die Verwaltung aus dem September ergaben konkrete Anträge der CDU und der FUW für die Haushaltsberatungen des Jahres 2012 bei der Gestaltung des Sees und der Sanierung der Dorfwiesenhalle.
- sieben Jahre konnten die Gebühren für die Nutzung der Sporthalle Bergreute und die Dorfwiesenhalle stabil gehalten werden, nun trägt die Erhöhung der Gebühren zur Reduzierung der enormen Verluste (95 % bzw. 93 %) dieser Einrichtungen der Gemeinde bei.
- der Bebauungsplan Breiteweg II konnten auf den Weg gebracht werden, damit schaffen wir wieder neuen Baugrund für junge Familien in Schlierbach und wirken auch einer abnehmenden Einwohnerzahl in Schlierbach und der damit verbundenen geringeren Ausnutzung unserer Infrastruktur entgegen.
- zusammen mit der Verwaltung konnte die Landtagswahl am 27. März 2011 und die Abstimmung zu Stuttgart 21 am 27. November 2011 erfolgreich bewältigt werden. An dieser Stelle ein Lob für unseren Hauptamtsleiter, Herrn Rapp, der als alter Hase diese Wahlveranstaltungen immer wieder mit Ruhe und Übersicht organsiert.
- langjährige, verdiente Mitarbeiter der Verwaltung mit Frau Weigele und Herrn Just sind altershalber aus dem Arbeitsleben ausgeschieden und haben jungen Mitarbeitern die Chance für eine berufliche Weiterentwicklung in Schlierbach ermöglicht.
Nach diesem Rückblick bedanken wir uns bei Herrn Bürgermeister Schmid und allen Mitarbeitern der Verwaltung für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit
mit unserer Fraktion. Ebenso geht ein Dank an die Kollegen der CDU, die auch in diesem Jahr wieder fair, in der Sache hart und in guter Diskussionskultur mit uns auf Augenhöhe für das Wohlergehen von Schlierbach unterwegs waren.
Ein besonderer Dank geht an alle ehrenamtlich tätigen Einwohner von Schlierbach, ohne die die vielfältigen Aufgaben in Verwaltung und Vereinen für das Allgemeinwohl unserer Gemeinde nicht zu stemmen wären.
Für die kommenden Tage wünschen wir allen Einwohnern von Schlierbach ein besinnliches, friedvolles und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue
Jahr 2012, verbunden mit dem Wunsch nach Gesundheit und Zufriedenheit.
Timo Beier, Ralf Dreizler, Björn Engelhardt, Sabine Hiedels und Jörn Feldsieper für die FUW-Gemeinderäte
und mit August Leins für den Verein der FUW Schlierbach